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Geschichte der Apollonia – Teil 3

15. Juli 2022

𝗗𝗶𝗲 𝗵𝗲𝗶𝗹𝗶𝗴𝗲 𝗔𝗽𝗼𝗹𝗹𝗼𝗻𝗶𝗮, 𝗣𝗮𝘁𝗿𝗼𝗻𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗭𝗮𝗵𝗻𝗺𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 von J. Thomas Lambrecht

(Quellennachweis: Uni Basel / https://www.unibas.ch/de/Aktuell/Uni-Nova/Uni-Nova-120/Uni-Nova-120-Apollonia.html)

𝘎𝘳𝘢𝘶𝘴𝘢𝘮𝘦𝘴 𝘚𝘤𝘩𝘪𝘤𝘬𝘴𝘢𝘭

Der Brief des Dionysius stellt die einzige überlieferte zeitgenössische Quelle dar. Zu bemerken ist, dass Apollonia in dieser ursprünglichen Version die Zähne durch Schläge auf die Kiefer ausgeschlagen wurden.

Dies wurde in späteren Berichten abgeändert, gemäss denen ihr die Zähne mit einer Zange herausgerissen wurden.

Es gibt weitere Lesarten über das grausame Schicksal der heiligen Apollonia, die sich in einigen Punkten voneinander unterscheiden. Die christliche Hagiografie erfand im Lauf der Zeit immer mehr Gräuelgeschichten hinzu und schmückte so die ursprüngliche Version weiter aus.

Ursprünglich galt das Patronat der heiligen Apollonia lediglich den Zahnkranken und den Zahnleidenden. Erst viele Jahrhunderte später ging dieses Patronat allmählich in jenes der Zahnärzte über. Im Utrechter Brevier von 1508 wurde das Patronat für die Patienten erstmals erwähnt.

Demnach soll Apollonia nach ihrem Martyrium im Kerker gebetet haben, dass alle an Zahnweh Leidenden Erlösung finden sollten, wenn sie sich beim Beten an sie wenden würden.

Nachdem Apollonias Bitte erhört wurde, sprach eine Stimme vom Himmel zu ihr: «O Braut Christi, du hast bei Gott erlangt, was du erbeten hast.» Eine ähnliche Version beschreibt, dass sie bei ihrem Martertod noch vom Scheiterhaufen aus dem Volk zugerufen haben soll, dass alle, die von Zahnschmerzen geplagt seien und zu ihr beteten, Heilung finden würden. Wir hören uns kommende Freitag zu einer weiteren Folge…

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© Familienzahnarzt Schwyz AG. Dr. med. dent. Stephan Landolt.
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