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Schulzahnpflege-Instruktorin

3. Mai 2022

Schwarz auf weiss stand es da, an diesem frühen Morgen in der Zeitung:

Gesucht Schulzahnpflege-Instruktorin!

Das wäre doch was für mich, dachte ich mir! Ist doch meine Jüngste mittlerweile mit zwei Jahren schon aus dem Gröbsten raus. Ja, das würde mich reizen, könnte ich doch nebst meiner Familie ein solch kleines Pensum gut bewältigen und somit mit einem Fuss in meinem Beruf als Dentalassistentin in etwas anderer Form bleiben. Auch könnte es eine gute Brücke werden, später wieder einfacher einzusteigen. Ich war im Moment sehr gerne Vollzeit-Muetti und trotzdem war ich ja immer mit Leib und Seele für die Patienten ob gross oder klein da, signierte ich so vor mich hin.   

Gedacht, getan – ich bewarb mich auf diese Stelle…- und bekam sie!
Nachdem ich den Einführungskurs in Zürich besuchte, konnte es im Sommer 2015 schon losgehen. Voller Elan startete ich in meinen neuen Berufsabschnitt, der mir stets über all die Jahre viel Freude macht.

Ungefähr eine Woche bevor ich meinen Einsatz in der Schulstube habe, mache ich mir Gedanken, welches Thema ich behandeln möchte. Manchmal habe ich für alle Kinder jeder Altersstufe dasselbe Thema, oftmals muss ich es jedoch auch stufengerecht anpassen. Ich nehme mir ganz bewusst, genügend Zeit, um in der Ruhe zu planen, denn Fragen, wie z.B. was für Hilfsmittel benötige ich und gibt es vorhandene Arbeitsblätter, muss ich im Vorfeld abklären, um allenfalls auch eigenes Arbeitsmaterial erstellen zu können.

Normalerweise starte ich nach der Begrüssung direkt mit dem Zähneputzen. Da übe ich mit den Kindern den richtigen Ablauf und die korrekte Bürstenführung, denn vor allem für kleinere Kinder kann dies eine grössere motorische Herausforderung sein! Am meisten Mühe bereitet ihnen stets die Innenseiten der Zähne richtig zu reinigen, denn bedenke man, dass die Kleinsten meiner Schützlinge doch erst 4 Jahre alt sind!  

Sooo – das Zähneputzen ist geschafft, nun wird die Zahnbürste noch richtig gereinigt und der Becher ausgewaschen und ausgetrocknet, um sich danach dem eigentlichen Tages-Thema zu widmen. Dies kann z.B. die Anatomie der Zähne sein, der Zuckergehalt in den Lebensmitteln, zahngesunde Zwischen-Mahlzeiten oder auch eine Lektion über Tierzähne, aber auch wie muss ich mich bei einem Zahnunfall am besten verhalten, gebe ich den Kindern in dieser Stunde mit.

Meist geht diese Lektion für mich aber auch für die Kinder wie im Fluge vorbei und es heisst schon wieder -Abschied zu nehmen! Ich bin jedes Mals aufs Neue gespannt, was ihnen von der letzten Stunde noch geblieben ist, wenn ich das nächste Mal wieder komme. 😉

Pro Schuljahr besuche ich die Kinder rund fünf Mal. Ich durfte nun die Schüler über sieben Jahre begleiten und sehen, wie sie stets grösser wurden. Sehr gefreut hat es mich immer, wenn sie mich auf der Strasse als ihre «Zahnputz-Fee» erkannten und auch lachend grüssten.

Da ich nun mit einem grösseren Pensum in der Familienzahnarztpraxis Schwyz wieder als Dentalassistentin arbeite und dadurch auch wieder meine Leidenschaft nicht nur für kleine, sondern auch für grosse Patienten da sein zu dürfen, habe ich mich entschieden, die Anstellung als Schulzahnpflege -Instruktorin einer Nachfolgerin weiterzugeben.

Es war eine tolle Zeit und ich werde die Momente sehr vermissen, wo meine kleinen Schützlinge mir voller Stolz ihre Zähne – sprich Zahnlücke zeigten!

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© Familienzahnarzt Schwyz AG. Dr. med. dent. Stephan Landolt.
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